toidinamai's planet

Harvesting

Apropos

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Astroblog

Hamburg und Darß

Haltet den Beat

(Die BMX-Bande)²

“Die BMX-Bande” zählte ja ganz klar zu den Lieblingsfilmen meiner Jugend. Und noch heute, wenn es mich packt, springe ich gerne mal mit dem Fahrrad von der Bordsteinkante, reise dazu den Lenker in die Höhe, um anschließend mit dem Hinterrad sanft aufzusetzen.  Doch was der BMX-Fahrer in diesem Video anstellt, geht noch ein ganzes Stück weiter, schaut selbst! … was mit neuwertigem Hightech-Material alles möglich ist… PJ, Goose und Judy wären neidisch.

Haltet den Beat

Was sind das bloß für Menschen?

Irgendwas war merkwürdig heute Morgen, als ich wie immer mit meinem Sohn das Haus in Richtung Kinderladen verließ. Die Luft war klar, die Sonne schien, doch es roch. Wir sahen uns an und hatten beide ein ungutes Gefühl. Zu Recht.



Mind the gap!

Wir standen in einer Benzinlache vor meinem Moped (nicht einfach nur ein profanes Mittel zum Fortkommen, nein, ein Liebhaberstück, was selbst die Blicke der Reichen und Schönen regelmäßig auf sich zieht: Simson Star SR4-2). Ich musste nach einer Schocksekunde verstört feststellen, dass jemand in der Nacht den Benzinfilter im Wert von Einsfünfzig mit einer Gartenschere aus dem Benzinschlauch geschnitten und anschließend den Benzinhahn aufgedreht hat. 3-4 Liter Gemisch haben sich daraufhin fröhlich auf den Fußweg ergossen (Glück im Unglück: Dem Täter fehlte selbst das intellektuelle Inventar, um die Reserve-Stellung am Benzinhahn als solche zu erkennen, sonst wäre noch mal ein Literchen mehr auf die Straße geplätschert).

Ein Akt der Barbarei und unvergleichlicher Niedertracht, dessen Motivation mir vollständig unklar bleibt. Was sind das bloß für Menschen?

Nachtrag: Die herbeigerufene Polizei weigerte sich natürlich, sofort eine Ringfahndung nach den Tätern einzuleiten. Die Staatsanwaltschaft Dresden hat vermutlich auch gerade andere Sorgen, mit zugegeben weitaus größeren Mengen vernichtetem Treibstoff…

Haltet den Beat

Brief an MdB Marlies Volkmer (SPD)

Sehr geehrte Frau Dr. Volkmer,

ich schreibe Ihnen heute als sehr enttäuschter Dresdner Bürger bezüglich
Ihres Abstimmungsverhalten zum Gesetz zur Einführung einer
Zensurinfrastruktur. Sie haben damit einen entscheidenden Beitrag dazu
geleistet, dass sich unser Land einen großen Schritt von seinem
demokratischen Selbstverständnis entfernt, und sich in Fragen der
Internetzensur nun formal in einer Reihe mit Ländern wie China oder dem
Iran wiederfindet.

Diese Entscheidung hat eine historische Dimension, und wenigstens ich
werde nicht vergessen, dass Sie gestern zusammen mit der CDU und CSU
einen wichtigen Teil unserer Grundrechte abgeschafft haben. Genau diese
Wahrheit werde ich genauso auch meinen Kindern vermitteln.

Mit der Hoffnung, dass selbst der SPD irgendwann die Tragweite ihrer
Entscheidung bewusst wird und in großer Trauer um Artikel 5 GG,

Mirko Swillus

Haltet den Beat

Wikileaks.de: 2 Jever auf Verpeilung

Da gerade tausendfach Spekulationen zur Ursache des aktuellen Transit-Mode von wikileaks.de auftauchen: Ich gehe all in und setze zwei Jever auf Verpeilung. Nämlich darauf, das der Dresdner Domain-Inhaber erstens die Zahlung verpeilt hat, und anschließend auflaufende Mahnungen und das Kündigungsschreiben verkramt oder ignoriert hat. Ich garantiere dabei, keinerlei Kenntnis über die Faktenlage zu haben.

Falls ich damit richtig liege, würde ich das morphium auch nicht zum Vorwurf machen, sowas passiert halt. Meine Sympathien für sein Engagement in dieser und in anderer Sache (auch im Rahmen des C3D2) würden dadurch in keiner Weise geschmälert. Außerdem ist diese Transit-Geschichte für mich nur eine Randnotiz (von daher sei der zynische Unterton dieses Artikels entschuldigt). Viel wichtiger ist doch jetzt, dass ihm aus dem Ermittlungsverfahren keine derben Nachteile entstehen, und dass er sich dafür nochmal nach starken Verbündeten umschaut, die auch das finanzielle Risiko durch wirksame Spendenaufrufe etwas minimieren können.

Astroblog

Zwei Wochen Kenya

Meine Liebste ist mit einer Zahnarzthilfsorganisation für drei Monate in Kenya. Mein Vorhaben war, sie nach zwei Monaten Abwesenheit zu besuchen und ihre Erfahrungen zu teilen. Ich möchte meine Eindrücke auch teilen, ist dies doch keine Touristenreise und als Computernerd hat man in Afrika nicht wirklich viel zu tun. Dabei haben wir viele Photos geknipst. Leider sorgt flimmernde Luft nicht immer für Schärfe und Kontrast, deshalb sind alle hier gezeigten nachbearbeitet.

Dieser Bericht besteht aus rein subjektiven Eindrücke. Das kann nicht die reale Gesamtsituation auf einem so riesigen Kontinent sein.

Mein erstes Erlebnis hatte ich auf dem Dresdner Flughafen in der Sicherheitskontrolle, wo mit sowas wie einem umgedrehten Föhn mein Handgepäck nach Flüssigkeiten untersucht wurde. In so einem Moment bekomme ich sehr schnell weiche Knie, es stellte sich jedoch heraus, dass meine Schnittchen keinen Flüssigsprengstoff enthielten.

Weiter ging es über Zürich, die Stadt mit dem angeblich höchsten Lebensstandard, welche einen echt schmucken Flughafen besitzt. Da ich ihn jedoch nicht verlassen habe, bekam ich von der Stadt leider sonst nix mit.

Nach vielen weiteren Flugstunden landete ich in Nairobi. Mein Flugplan hatte hier 12 Stunden Pause, aber ich wollte mich hier sowieso mit jemandem treffen für den ich Medizin und Nutella mitgebracht hatte. Leider herrschte gerade Verkehrschaos und so musste ich knapp drei Stunden auf ihn warten.

Meine ersten Eindrücke bestanden in der tropischen Wärme, ich habe seit Zürich keine Jacke mehr getragen. Ausserdem gabs auf dem Flughafen eine Moschee, noch bevor man durch die Visakontrolle muß. Das Visa konnte ich auf dem Flughafen kaufen, jedoch nur in US-Dollar, was ich als ersten Widerspruch empfand: die Regierung scheint ihrer eigenen Währung (100KSh ≈ 1€) nicht zu vertrauen.

Während der Wartezeit wurde ich von einer Menge netter Taxifahrer angesprochen, die mir sogar anboten zu telefonieren. Das habe ich aber jedes Mal dankend abgelehnt und weiterhin vor einer Menge Leute gewartet die Namensschilder hochhielten.

Schließlich wurde ich herzlich empfangen und wir fuhren los. Normalerweise braucht man 10 Minuten vom Flughafen zu meinem Gastgeber nach hause. Wegen dem Verkehrsstau mussten wir jedoch eine Umleitung um ganz Nairobi nehmen (es war leider schon dunkel) und wurden sogar nochmal umgeleitet, über einen Feldweg.

Hier weiter Eindrücke: Kenya war mal britische Kolonie, demzufolge sind auch die britischen Einflüsse recht hoch. Es herrscht Linksverkehr und jegliche Straßenschilder und Plakatwerbungen sind Englisch. Das spricht hier so ziemlich jeder, obwohl die Leute sich auf Kiswahili unterhalten und auch das nicht ihre Muttersprache ist. Das sind nämlich die Sprachen der Stämme. Das ist zwar bequem für mich, als Fremdsprachenmuffel, aber beispielsweise sind hier auch Schuluniformen Pflicht, was ich echt Schwachsinn finde, haben doch viele Eltern große Nöte bereits die Schulgebühren zu zahlen. Zurück zur englischen Sprache: meine filmgeschulte Aussprache bringt mir hier keine Vorteile, denn es wird Englisch mit der Aussprache von Kiswahili gesprochen und ich habe große Verständnisprobleme. Ohne Englisch könnte ich jedoch gar nicht kommunizieren.

Die ersten Straßenzüge Nairobis erinnerten mich an gewöhnliche englische Städte, aber später sind wir auch an ziemlichen Bretterbuden vorbeigefahren, welche es nicht zu knapp zu geben scheint. Im Straßenverkehr, so war mein Eindruck, hat scheinbar der schnellere Vorfahrt. Eine Menge Autos sahen ziemlich luxuriös aus.

An diesem Abend gab es leckeres Essen, wir tranken kenyanisches Bier und haben uns sehr nett unterhalten. Mein Gastgeberehepaar war von 1984 bis 2000 zum Studium in Deutschland und hat ein sehr gutes Bild davon. Zum Beispiel fanden sie es bemerkenswert, dass man alles sehr genau nachzählt und abrechnet. Er wohnte in einem Studentenwohnheim und verdiente dort als Hausmeister, wobei exakt ausgerechnet war wieviel er nach Mietabzug ausgezahlt bekommt.

Ich habe natürlich versucht seinen Eindruck ein bisschen schlecht zu machen indem ich die heimatliche Unfreundlichkeit und Nazis ansprach. Damit hatte er auch ein Erlebnis, als er mal auf einer Zugfahrt mit Skinheads im Abteil saß. Da hat er richtig “Schiß” bekommen. Aber als sie ihm freundlich auf die Schulter klopften, war er sehr verwirrt.

Als er mir dann von der politischen Situation und Korruption in Kenya erzählte, war ich doch sehr erschüttert und die aktuellen Sorgen in Deutschland schienen mir sehr klein.

Die Polizei scheint hier mafiöse Strukturen zu besitzen und jeder möchte gern im Straßenverkehr arbeiten, weil sich da richtig absahnen lässt. Bringt man seinem Vorgesetzten nicht genug Geld, wird man von da abgezogen. Er selbst hat zur Zeit Streß wegen einem Steinschlag in der Windschutzscheibe, legt es jetzt aber darauf an, sich vor Gericht zerren zu lassen, denn einmal 20000 KSh über den Rechtsweg seien immernoch besser als jedes Mal 2000 KSh über Korruption.

Die politische Konfrontation scheint hier in der Rivalität zwischen den verschiedenen Stämmen zu liegen. Bisher stellte immer ein Stamm eine komplette Regierung, welche sich dann immer nur für diesen einsetzte. Jetzt gibt es jedoch eine “Grand Coalition” und nichts geht mehr. Woran erinnert mich das bloß?

Ausserdem herrscht hier permanente Wasserknappheit. Es gibt Pläne, welches Viertel an welchen Tagen mit Wasser versorgt wird. Nach monatelanger Trockenheit lief wohl gerade an diesem Tag die Pumpe aus dem Bohrloch an. Sie meinten, ich bringe ihnen Glück.

In dieser Nacht schlief ich das erste Mal unter einem Moskitonetz, und da ich noch keinen Stich hatte, bekam ich auch keine Angst als ich ein 3-cm-Loch darin entdeckte. Glücklicherweise wurde ich auch nicht gestochen.

Am nächsten Tag wurde ich auf den Flughafen gefahren, wo auf dem Parkplatz auch schon ein Polizist an der Windschutzscheibe rumkritisierte. Für mich kam nun der dritte Abschnitt meiner Hinreise, ein 35-Minuten-Flug von Nairobi nach Kisumu. Busse benötigen für diese Strecke wohl zwischen acht und zehn Stunden. Dank Fensterplatz sah ich aus der Ferne den recht zerklüfteten Mount Kenya und konnte nun das erste Mal die Landschaft betrachten. Anders als ich mir das vorstellte, fand ich keine endlose Savanne vor, sondern das sehr hügelige Kenya. Ein großer Teil des Landes liegt wohl über 1000m ü.Nn.

Auf dem kleinen provinzialen Flughafen von Kisumu gab es dann nach sehr kurzer Wartezeit ein herzliches Wiedersehen. Hach.

Nun wurden wir für drei Stunden nach Nakuru gefahren, wo wir die erste Woche verbringen möchten. Jetzt sah ich das erste mal das Land bei Tag und aus der Nähe. Das Leben spielt sich hier auf der Straße ab und man sieht viele Fahrräder und Mopeds mit meterhoch aufgetürmter Ladung und Kleinbusse mit viel zu vielen Passagieren, Matatu genannt. Fahrradfahrer transportieren ihre Fahrgäste mit Ledersitz auf dem Gepäckträger. Dabei machen alle Fahrräder einen massiven, gußeisernen Eindruck, selbst wenn es das Gefährt eines Kindes im Grundschulalter ist. Diese Transportmittel schaffen Arbeitsplätze. Wer sich das nicht leisten kann joggt zur Arbeit.

Am schlimmsten fand ich viele brennende Müllkippen, auf denen Leute saßen, Kühe standen und Kinder spielten. Obwohl das Land fruchtbar ist und die Sonne immer scheint, gibt es wenig Landwirtschaft. Eher baut jeder Grundstücksbesitzer seinen eigenen Kram an. Ich glaube, das ist ganz und gar nicht effizient. Nur ein paar Fahrstunden weiter passierten wir viele Teefelder. Dies sei wohl die einzige Industrie die noch nicht durch Korruption zerstört sei. Viele nichtkaputte Häuser liessen erkennen, dass dies staatlich sei.

Weiterhin fuhren wir an ein paar ausgebrannten Häusern und Zeltlagern vorbei. Nach der letzten Wahlfälschung vor einem Jahr sind die Stämme hier aufeinander losgegangen. Innerhalb dieser soll es wohl ziemlich sozial zu gehen, von schneller Hilfe bei Unfällen bis zur Lynchjustiz. Auch wird hier scheinbar gern bedient und sich bedient gelassen, was mir echt unangenehm ist. Ein Zeichen von Reichtum sind geputzte Lederschuhe. Welch ein Glück dass ich mit kaputten Turnschuhen und Sandalen unterwegs bin. Wenn man unterwegs ist, ruft fast jedes Kind “Mzungu”/Weisser und winkt. Winkt man zurück, bekommt man immer “How are you?” zu hören, manchmal auch “Give me”.

Kinder gibt es hier anscheinend sehr viele, kann aber auch daran liegen, dass jeder auf der Straße ist. Mütter haben nach der Geburt wohl 4 Monate Babypause und dann sind die Kinder erstmal mit einer Haushaltshilfe allein, die Haushaltshilfe der Haushaltshilfe sozusagen — wenn man sich das leisten kann. Schulkinder machen einen extrem disziplinierten Eindruck und beantworten jegliche Frage mit “Yes”.

Was hierzulande nicht verstanden wird, ist die Tierliebe vieler Europäer. Es gibt eine Menge herumstreunender Hunde. Will man die loswerden, reicht es, so zu tun, als ob man etwas vom Boden aufhebe. Die Köter rennen dann sofort weg, denn sie sind es gewöhnt mit Steinen beworfen zu werden. Selbst eine sonst freundlich wirkende Nonne bewarf einen totkranken Hund fröhlich, eine andere Krankenschwester meinte im vorbeigehen “I hate this dog, I want to kill it.” — sind sie halt nicht anders gewöhnt, aber mir tun die Viecher leid.

Ab und zu dackelt so ein Köter futtersuchend über den Hof hier. Mir als Katzenmensch flößt das Furcht ein. Was ich aber noch viel krasser finde, sind bestimmte Nachtzeiten, zu denen alle umliegenden Hunde urplötzlich anfangen zu kläffen und heulen. Das ist, als ob gerade Wehrwolfstunde anbricht und sie jeden Moment durchs Fenster gesprungen kommen. Brr.

Um guten Eindruck zu schinden, helfen wir den Nonnen nach dem Abendessen beim Geschirr spülen. Dabei haben sie eine eigentümliche Methode: zuerst wird in einem Bottich warmen Wasser abgeschrubbt. Als Spülmittel wird etwas verwendet, das an Waschpulver erinnert. Danach geht es zur Desinfektion durch zwei Bottiche gekochtes Wasser. Um dort das Geschirr rauszuholen ist ein abgestumpftes Temperaturempfinden von äusserstem Vorteil.

Waschpulver und Handseife seien wohl sehr üblich fürs Geschirr, dafür werden die Hände mit Spülmittel gereinigt.

Noch nie habe ich solch einen warmen März erlebt. Es ist wie täglicher Hochsommer, jedoch ist die Luftfeuchtigkeit glücklicherweise gering, es weht ab und zu ein Windchen und nachts kühlt es langsam angenehm ab. Luftfeuchtigkeit macht viel aus, laut Erzählungen aus Florida. Ansonsten steht wohl die Regenzeit bevor und hier, in Nakuru, sieht man die Nötigkeit dieser dem Land an. Es ist alles gelb und braun, soll dann aber sehr schnell in saftiges Grün umschlagen.

Was echt eklig ist, ist der omnipräsente Staub. Mit dem unvermeidlichen Schweiß vermischt, ergibt das einen klebrigen Körperbelag. Man möchte sich am liebsten mehr als ein Mal täglich duschen, was aufgrund der Wasserknappheit jedoch nicht zu verantworten wäre.

In Nakuru gab es überall fliessendes Wasser um diese Zeit. In Nyabondo allerdings funktionieren nur die Wasserhähne, aber nicht die Dusche. Stattdessen werden jeden Abend Bottiche warmes Wasser gebracht. Da ich lieber morgens dusche und mich in ein paar Tagen an kalt duschen gewöhnt habe, hatte ich gleich immer eine angenehme Abkühlung. Der Bottich wird in ein Fass gekippt, dann stellt man sich in den Bottich und übergießt sich mit einer Kanne. Das Schmutzwasser kann man dann immernoch beispielsweise für die Klospülung verwenden. Natürlich spült man nur nach großen Geschäften. Ich komme damit ganz gut klar, kann man doch dank Metall- und Fliegengitter ständig lüften.

Es strengt an einen Schritt vors Tor zu machen oder in der Klinik in Nyabondo herumzulaufen, denn alle Blicke richten sich auf mich wie auf einen Papagei am Nordpol, oder eben einen Mzungu in Schwarzafrika. Da zögert man dann doch viel zu photographieren, sonst erfüllt man das Klischee, das man ansonsten von Japanern hat.

Im Lake Nakuru National Park habe ich allerdings sehr viele Photos gemacht. Dort kostet der Eintritt für Staatsbürger und Bewohner Kenyas 360 KSh, für Fremde 4800 KSh. Dafür habe ich eine Menge Tiere gesehen, die allerdings sehr unter der Dürre leiden.

Damit mir nicht zu langweilig wird wenn die anderen herumdoktorn, biete ich natürlich Computerhilfe an. Leider taugt man als Programmierer nicht sonderlich gut als Windowsdoktor.

Meine erste Aufgabe war einen Laserdrucker zu reparieren. Da schien der Toner alle. Nachdem Schütteln keinen Effekt zeigte, habe ich ein bisschen mit einem Pinsel in der Patrone rumgeputzt. Leider ist mir dabei eine Menge Tonerstaub entrieselt und hinterher druckte es noch viel schlechter.

Positiv erstaunt war ich, als die Nutzerin mich danach fragte, ob ich denn neue Programme mitgebracht habe. Ich hatte vor meiner Reise je zwei Mal Ubuntu Desktop und Alternate gebrannt, um diese in respektive Nakuru und Nyabondo zu lassen. Sie wollte das gleich ausprobieren und installieren. Ich glaube allerdings, dass dies ohne Internet nicht besonders nachhaltig war. Klar, OpenOffice und Media Player sind bei Ubuntu inbegriffen, aber wenn sich hier jemand ein bisschen mit Computern auskennt, dann doch wohl eher mit Windows, und wenn neue Software kommt, dann doch hunderprozentig Windowsprogramme.

Als nächstes bekam ich einen Windows XP PC vorgesetzt von dem das Administrator-Passwort vergessen wurde. Mehr als raten konnte ich da auch nicht. Ich erinnerte mich an dieses l0phtcrack-Dings, welches ich leider nicht dabei hatte. Ohne Internet konnte ich da nicht weiterhelfen. Kurz vor Abreise haben wir noch einer Nonne ein paar Serien auf ihren schnieken Vista-Laptop kopiert. Leider konnte der Windows Media Player nur was mit Audio und nicht mit Video anfangen.

Hier in Nyabondo bestand meine erste Aufgabe im Anschliessen eines Videorekorders an einen Fernseher. Die größten Probleme bereiteten mir die Handhabung von Fernbedienungen und das Umschalten von NTSC aus PAL, um Farbe ins Bild zu kriegen.

Als nächstes stand das Entfernen eines Virus und Schnellermachen von Windows XP an. Ich habe erstmal die Adware des HP-Druckers und den zweiten Virenscanner deinstalliert und unnütze Dienste abgeschaltet. Der Virus nannte sich AUTORUN.INF, wurde scheinbar beim Windows-Start geladen und hat dann diese Datei und seine Executable unzugreifbar gemacht. Dank Ubuntu Live-System konnte ich den Kram problemlos löschen und der PC schien mir virenfrei. Oh mann, alle paar Jahre muss ich mich mit so einem Kram auseinandersetzen und bin jedes Mal über diese Zustände geschockt. Windows hat keine brauchbaren Systemdiagnose-Tools und glücklicherweise scheint hier diese fass-meinen-Computer-nicht-an-sonst-geht-er-kaputt-Attitüde noch nicht verbreitet zu sein.

Einer Nonne hab ich beigestanden einen E-Mail-Account zu klicken. Sie schien das erste Mal vor einem Browser zu sitzen. Hoffentlich wird sie in Zukunft nicht zu sehr von der komplexen Technik frustriert und ich erhalte mal wieder eine Mail von ihr.

Die Ausstattung im Konvent ist normal. Neben den Laptops der Nonnen treffe ich in den Büros auf PCs von HP mit Pentium 4 und Flachbildschirm. Mit der restlichen Bevölkerung habe ich aber keinen Kontakt. Die Kirche hat hier viel Geld, da spendet sogar der Ärmste in der Sonntagsmesse. Die Auswirkungen? Es gibt wenigstens medizinische Versorgung. Andererseits besteht die AIDS-Prävention der katholischen Kirche im Angebot von kostenlosen Beschneidungen, weil das das Infektionsrisiko um 60% senke. Oh. My. God.

Wie schon erwähnt wird hier aller Müll liegengelassen oder verbrannt. So begab es sich, dass irgendjemand meinte, er müsse verfallene Medikamente neben ein paar ausgedörrten Büschen vernichten. Die sind dann explodiert, oder so, ich habe danach nur eine Menge aufgeregter Leute mit Feuerlöscher und angekokeltes Geäst gesehen.

Was ist nun mein pauschaler Eindruck von Afrika?

Erstmal bewirkt man das völlige Gegenteil aus gutem Willen pauschal Geld zu spenden. Es gerät durch die Korruption sowieso in die falschen Hände, und Geld in falschen Händen machts nur schlimmer.

Ausserdem wird alles morgen gemacht und man sitzt lieber den ganzen Tag rum und wartet; ergo gibts keinen Fortschritt. Eigentlich fühle ich mich mies bei so einem generellen Urteil. Gäbe es aber Fortschritt, so würden Korruption und Umweltsituation bekämpft, was mir abgesehen von gut gemeinten Plakaten aber nicht auffiel.

Ich könnte mir schon vorstellen, noch einmal eine längere Zeit in wohlbehüteter Gesellschaft in Afrika zu verbringen. Momentan freue ich mich aber auf lange, warme Duschen, Klospülungen ohne schlechtes Gewissen, schnelles Internet und Filterkaffee.

エクィノクスの漫録

Leuchtfeuer Gondors

Die Leuchtfeuer Gondors

Die Leuchtfeuer Gondors - in Leipzig. (ehemaliger Güterbahnhof Stötteritz - es sind in der Tat Lampen ganz oben an den Masten, und die brennen die ganze Nacht durch.)

Mein blog ist übrigens nicht tot, ich frickel' grad ein neues Design und hoffe dann bald mal wieder interessante Sachen hier zu posten.

(Handyfoto übrigens - ein Wunder dass das überhaupt aussieht...)

Haltet den Beat

Trotz Finanzkrise: Sonne wendet sich

Sternwarte Husum Gestern hat die Sonne wie geplant den tiefsten Stand erreicht, und damit erfolgreich die Wintersonnenwende absolviert. Dazu Astronom K. Meier “Es sieht so aus, als ob die Sonnenwende ganz normal geklappt hat -wie in den letzten 30 Milliarden Jahren auch”. Wie es dazu trotz Finanzkrise kommen konnte, ist momentan völlig unklar. Medienvertreter von Sendeanstalten und  von verschiedenen Zeitungsverlagen zeigten sich überrascht und meldeten Zweifel an, dass die Tage ab heute wieder automatisch heller und länger werden könnten (ddd).

Haltet den Beat

Wir nennen es: Tranzparenz im Kundengespräch

Haltet den Beat

“GEMA kassiert auch für Nicht-Mitglieder”

via openmusiccontest, dem korrekten Musikaward für CreativCommons lizenzierte Musik des Astas der Uni Marburg, bei dem auch meine Band THE DOTS gelegentlich gewinnt, sah ich soeben:

Verwaltungsfehler: GEMA kassiert auch für Nicht-Mitglieder

Die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) stellte dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Philipps-Universität Marburg Gebühren für ein Musikstück in Rechnung, das nachweislich GEMA-frei ist. Vermutlich handelt es sich um eine Namensverwechslung. “Es ist nicht auszuschließen, dass die GEMA auch in anderen Fällen Geld für Werke eingezogen hat, für die sie gar nicht zuständig ist,” so Meik Michalke, Initiator des OpenMusicContest (OMC).

ganze Pressemitteilung bei OMC

Astroblog

Paris in HDR

Oh yeah, these HDR photos with hyperactive colors look amazing. Here are my attempts:

But I'm not very satisfied. My camera produces too much noise, although already at its lowest ISO level. Also it is hard to get good brightness contrasts in the City of Light. Unfortunately bright areas turn rather grey with the algorithms.

All pictures have been tone-mapped with qtpfsgui, using either Fattal or Mantuik, and are post-processed with the lovely Gimp.

<sonstiges>

Today’s work


Today’s work
Ursprünglich hochgeladen von leonwpp

I spent like three hours peeling these beans, grml. :-)

Astroblog

Branches Visualization for Gitorious

Oh yeah, I really like Git. Having a whole repository locally and everywhere is great pleasure. And branching and merging is great fun. The only complicate thing is it's complex revision identifiers. But I don't think there's an easier way to do it right.

For overview, I use Giggle, a nice tiny tool. QGit does its job, too. When you're not in a fixed team of developers a hosting project comes handy. I use GitHub for that and the feature I use most is the Branches Visualization. But there is a problem: GitHub isn't free software and that practically centralizes development with Git.

Enter Gitorious, an open source platform. It is a bit different to GitHub, organized into project/repository instead of user/repository, but written in Ruby on Rails, too. I doubt if it will scale to many users. But that doesn't matter as much as it does with GitHub, because if not everyone sticks to gitorious.org development will become decentralized again. Like with Trac for Subversion.

The feature I miss most is the mentioned branches visualization. I want that, desperately. So I worked on it last weekend.

You can get the code from the 1-image-tells-more-than-megabytes-of-logfiles repository. I hope merging into mainline will be considered soon.

I don't know much about graph visualization and was very happy when I got it to work that quickly. My intention was to make it ordered by date instead of the natural branch/merge order. This introduces some problems under the circumstances of clock skews. I hope that my commit sorting attempt has gone right and will look nice with lots of repositories.

It should also be noted that generation of these graphs doesn't take more time than the other graphs that are already there, like the commits by week or commits by author graph, although it produces a huge SVG tree instead of tiny PNGs.

Currently, the graph is being shown vertically in the sidebar. But I like the idea of having a horizontal timeline, perhaps spanning all repositories of a project. Also, the SVG isn't 100% valid as I introduced title attributes for the circles — a way to show commit information in hint popups. At least Firefox does it. This could be done much better with JavaScript. Feel free to fork.

Astroblog

Branches Visualization for Gitorious

Oh yeah, I really like Git. Having a whole repository locally and everywhere is great pleasure. And branching and merging is great fun. The only complicate thing is it's complex revision identifiers. But I don't think there's an easier way to do it right.

For overview, I use Giggle, a nice tiny tool. QGit does its job, too. When you're not in a fixed team of developers a hosting project comes handy. I use GitHub for that and the feature I use most is the Branches Visualization. But there is a problem: GitHub isn't free software and that practically centralizes development with Git.

Enter Gitorious, an open source platform. It is a bit different to GitHub, organized into project/repository instead of user/repository, but written in Ruby on Rails, too. I doubt if it will scale to many users. But that doesn't matter as much as it does with GitHub, because if not everyone sticks to gitorious.org development will become decentralized again. Like with Trac for Subversion.

The feature I miss most is the mentioned branches visualization. I want that, desperately. So I worked on it last weekend.

You can get the code from the 1-image-tells-more-than-megabytes-of-logfiles repository. I hope merging into mainline will be considered soon.

I don't know much about graph visualization and was very happy when I got it to work that quickly. My intention was to make it ordered by date instead of the natural branch/merge order. This introduces some problems under the circumstances of clock skews. I hope that my commit sorting attempt has gone right and will look nice with lots of repositories.

It should also be noted that generation of these graphs doesn't take more time than the other graphs that are already there, like the commits by week or commits by author graph, although it produces a huge SVG tree instead of tiny PNGs.

Currently, the graph is being shown vertically in the sidebar. But I like the idea of having a horizontal timeline, perhaps spanning all repositories of a project. Also, the SVG isn't 100% valid as I introduced title attributes for the circles — a way to show commit information in hint popups. At least Firefox does it. This could be done much better with JavaScript. Feel free to fork.

Haltet den Beat

Put on your Öko dancing-shoes

Stop mal: Öko & Disko - das soll zusammen passen? fragt sich der gemeine Leser beim Lesen dieses Spiegelartikels. Ja, solle es. Laut Spiegel gibt es ’seit neustem’ in Rotterdam einen Club, dessen Haupt - USP seine Ökoverträglichkeit ist, und neben noch halbwegs brauchbaren Sachen wie Mehrweggläser und Verzicht auf Flyer (Papierverbrauch!) werben sie vorallem mit dem in den Tanzboden integrierten Aktoren die durch die tanzenden Umweltfreunde Stom erzeugen sollen. “Fast ein Drittel des Stroms, den die DJ-Bühne verbraucht, sollen die Tänzer als “menschliche Energieerzeuger” liefern.“, so so.
Mal überlegen: wir haben da
- zwei Techniks 1210: 30Watt
- 1 x DJ Mixer 50 Watt
- 1 x DJ Beleuchtung 100 Watt
davon ein Drittel: macht 60 Watt!
Juhuu, nach 16,6 Stunden Tanzen hat die Meute 1 Kilowattstunde ‘ertanzt’. Allerdings nur wenn niemand von den 2000 Leute die in den Club passen, an der Bar steht und Bier trinkt oder sich unterhält. Das erinnert uns doch an die in regelmässigen Abständen in der Presse herumgeisternden Schuhe die Strom erzeugen, auch so eine schlecht vermarktbare Ökoidee. Ob das die niederländischen Privatinvestoren, die diesen Club mit “Millionen” aufgebaut haben geahnt haben?

<sonstiges>

Twin Towers


Twin Towers
Ursprünglich hochgeladen von leonwpp

This was in a garden full of glass art which we visited during the holidays.

<sonstiges>

First grader!


First grader!
Ursprünglich hochgeladen von leonwpp

My sister Hanna is a first grader now, and she seems to be quite happy about it :-)

Haltet den Beat

Angelika will jetzt Money

Am Tag zehn nachdem ich am Telefon einer netten Frau meine Adresse gesagt habe:

Rechnung der TRCTelemedia AG aus Fulda ueber 75 EUR

Eine Rechnung über 75 EUR für ein Telefongespräch im Mai 2006. Das geht jetzt so weiter: Erst kommt eine Mahnung dazu, dann noch eine, dann noch eine. Der Betrag erhöht sich dabei kontinuierlich und ein Inkassounternehmen schaltet sich ein. Es ist egal ob man zwischenzeitlich mal bezahlt, die Mahnungen kommen trotzdem weiter. Den letzten Schritt vor Gericht traut sich die Firma dann nicht, dann müßte sie nämlich beweisen dass ein Gespräch zustande gekommen ist, was natuerlich schwierig wird wenn man zu der Zeit noch gar nicht die angegebene Handynummer hatte.
Aussteller ist die TRCTelemedia AG aus Fulda, zu der es eine ganze Menge lesenswerter Infos 1, 2 und auch ein interessantes Video. Obwohl dazu seit mehr als zwei Jahren ueber 1.500 Klagen laufen, scheint es nicht möglich zu sein der Bude das Handwerk zu legen - der allgegenwärtige Rat: “Stellen Sie sich einfach tot”.

Haltet den Beat

Peter verschenkt Geld (aber keine Adressen)

Letzte Woche, zwei Tage nachdem das  ”Postzustellzentrum Leipzig” mit der Frage nach meiner aktuellen Adresse anrief, um eine Sendung mit unkenntlichem Adressfeld weiterleiten zu können, bekam ich einen Brief “Information zur aktuellen Renten-Ziehung”.

Der sieht richtig professionell aus, so mit graumellierter Rückseite wie bei Briefen von Banken, die verhindern wollen dass ihre PINs durch den Briefumschlag gelesen werden können, und wurde von einem Peter Deinzer unterschrieben. Der Peter ist der Leiter der Renteninformation und sagt, dass ich ein echter Glückspilz bin! Ich stehe nämlich auf einer der “exklusivsten Listen Deutschlands”, und habe die “einzigartige Chance”, eine 25-Jahres-Sofortrente zu gewinnen. Also irgendwie mag ich den Peter. Ich versuche mir kurz vorzustellen, was so ein Leiter Renteninformation sonst noch machen könnte, und was der Titel eigentlich bedeuten soll, arbeitet er doch bei der DVK GmbH (klingt fast wie die Krankenkasse DKV, ist sicher ähnlich solide). Egal; denn die Teilnahme ist gratis, nur ein paar Glückszahlen auswählen und an die 0800-33 777 55 übermitteln, gebührenfrei. Meine letzten Zweifel schwinden, denn die Rente ist tatsächlich “komplett steuerfrei”, vererbbar und mein staatlicher Rentenanspruch bleibt trotzdem bestehen. Nur falls die Kohle nicht reichen sollte. Der Peter hat wirklich an alles gedacht!

Wäre mal interessant in welcher Form die DVK GmbH (Kuehnstraße 75, 22045 Hamburg) mit den Rentenkassen zusammenarbeitet, vielleicht sollte man mal den Leiter Renteninformation fragen. Fragen zu der Firma im Netz führen zu weiteren Segnungen wie z.B. Autos in Bahnhöfen die man gewinnen kann, natürlich gratis, man muß dort nur seine Adressdaten hinterlassen; gibts ja manchmal auch im Dresdner Hauptbahnhof.

Stellt sich die Frage wer außer Peter an der ganzen Geschichte profitiert, und wie tief man sinken muß um sowas zu fabrizieren … Könnte man da nicht was machen? Vielleicht, von verschiedenen Orten Briefe an die Adresse schicken, als Antwort (und damit für den Empfänger kostenpflichtig), z.B. 1000 Stück? Oder per Wahlwiederholung die Hotline anrufen und damit dauerhaft blockieren? Peters Privatadresse und die seiner Mitarbeiter ermitteln und groß auf die Kuehnstrasse malen? Hilfts?

Werde erstmal nach §28 Abs.4 Satz1 Bundesdatenschutzgesetz der Zusendung weiterer Briefe widersprechen und recherchieren, ob es nicht so etwas wie eine Auskunftspflicht gibt. Interessiert mich wirklich was das für Leute sind, und werde hier berichten wenn es Neues dazu gibt!

Astroblog

Sightseeing at Night

I wanted to go for a photo tour last week. But as always, one shot and »Battery is too low to take pictures«

So I charged it and took a few pictures already. Then I got on my bicycle yesterday and during six hours I crossed Jardin du Luxembourg, Place du Panthéon, Ile de la Cité with Notre Dame, Paris Plages and Musée du Louvre, where my vehicle had been almost stolen while I was taking photographs five meters away. Cité très dangereuse.

It is very entertaining to see that a lot of other tourists are unable to turn off their Flash when taking photographs of buildings at night.

I then continued along Musée d'Orsay, Pont de la Concorde, Les Invalides and got lost on my way to Tour Eiffel. But finally I found it and watched the mounted flashing lights again.

That should explain where most of these pictures were taken.

By the way, I've found a very nice flatshare until mid of September. Know of anything nice I can move into afterwards? Let me know!

Haltet den Beat

9 to 5: I did go to work today and i think i’ll go tomorrow

Ich habe nämlich gerade angefangen meine Diplomarbeit zu schreiben und zwar am Fraunhofer IPMS in Dresden über dieses Thema. Also: kein Alkohol, Sex und vor allem kein Rock and Roll in den nächsten acht Monaten, dafür organische LEDs und industrieller Siebdruck.

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Sightseeing...

As requested by others, some pictues:

My search for a flatshare hasn't been successful so far. To be precise, very unsuccessful so far. The first site I knew of (colocation.fr) charges you revealing contact details. This works by text messages. But not by a single one, this one just tells you to send another. Then you receive a code which... doesn't work!

The second site (appartager.com) has:

  • Expensive rooms (very common to Paris)
  • Females searching female room mates
  • Males searching female room mates
  • Gay males searching gay room mates

Well, my internship starts in about 2 weeks. So I'm not short in time.

My other experiences consist of travelling to Vitry-sur-Seine by bicycle. I didn't believe it is that far. Unfortunately the weather is very hot. Will not do that again.

If you ever intend to travel by Metro, forget your bike. It is allowed, but simply not doable. You've got to lift it over the ticket-eating entrances. They really do eat tickets. They re-disappear after a couple of seconds, which you may need for lifting your bicycle up and down. The train staff wasn't very helpful either. The only one who spoke English was a little boy who was engaged to talk to passengers due to a rerouting.

But at all, people seem to be much more relaxed and prices are, expectedly, much higher than in Eastern Germany.

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Karlsruhe at 6 am

Just a stop on my journey...